Montag, 14. Februar 2011

Schlafender Rotaugenlaubfrosch

Anscheinend war es ihr gestern zu anstrengend ein Blatt zum schlafen aufzusuchen oder sie ist krank, was ich nicht hoffe. :( Bei so einem schlecht gewählten Schlafplatz, muss ich immer aufpassen, dass ich den Frosch nicht mit der Türe erwische.

Dendrobates tinctorius azureus beim Futtern

Die kleinen fressen jeden Tag mehr und dementsprechend wachsen sie natürlich auch. Hauptsächlich die Weiber, habe etwas Angst, dass die Männchen dabei zu kurz kommen. Zur Not muss ich sie trennen, damit alle genug abbekommen. Das heißt, ich muss ein neues Terrarium einrichten oder die größeren schon ins große Endterrarium setzen... hmm... mal sehen, wie ich das regel. Momentan ist es ja zum Glück noch nicht nötig. ^^
Demnächst muss ich aber unbedingt mehr Futter besorgen, ist unglaublich, was dei kleinen verdrücken.

Dazu auch ein kleiner Clip. ^^

http://www.youtube.com/watch?v=bl2ogPVbDPE 

Und wenn man darauf achtet, hört man bei 0:12 einen Tricolor im Hintergrund rufen. :D

Sonntag, 13. Februar 2011

Neue Kaulquappen von Epipedobates anthony

Die Arbeit meiner Jungs und Mädels zahlt sich endlich aus. ^^ Die ersten Kaulquappen sind da, zwar nicht viele, aber seit langem endlich mal wieder welche. Die neuen Kerle scheinen Wunder bewirkt zu haben. 

 http://www.youtube.com/user/queenberta1?feature=mhum#p/a/u/0/8gAezQ_blII

Donnerstag, 27. Januar 2011

Im Hause Tricolor (anthony)

Bei meinen Dreistreifenbaumsteigern geht zur Zeit ordentlich die Post ab. Seitdem ich zwei neue, eigentlich Weibchen, jetzt aber doch Männchen dazugekauft habe, ist keine Ruhe mehr im Terrarium. Ich bin wirklich froh, dass ich nicht mehr in meinem Zimmer schlafe, bzw. nur sehr selten, denn so schön das Trillern der Jungs auch ist, sie fangen damit an, sobald die Lampe angeht und dann ist an schlafen nicht mehr zu denken. 
Das eine Männchen hatte bis vor kurzem ein Gelege von 15 Eiern, allerdings weiß ich nicht, wo er die Kaulquappen nach dem Schlupf abgelegt hat. Bis jetzt sind sie verschwunden, oder haben sich zu gut im Wasserbecken versteckt.  
 Ja, dieses Männchen hat auch echt ein Mordsglück mit den Weibern, was nicht an seiner Sangeskunst liegt, sodern vielmehr daran, dass er sich geschickt positioniert hat. Der lauteste Schreihals sitzt ganz oben im Terrarium und lockt die Mädels an, diese sind jedoch zu dick, zu ungeschickt oder einfach zu faul den Weg zu ihm zu schaffen. Also halten sie auf halber Strecke beim dem anderen Kerl an und lassen sich von ihm begatten. Das hat sich nun auch ein anderes Männchen abgeguckt und hatte ebenfalls damit Erfolg, also egal, was der Junge ganz oben macht, die anderen fangen ihm einfach die Weiber ab. 

Der Schreihals beim singen, man sieht sehr gut seine Kehlblase, die er dabei aufbläst.
Und der grandiose Erfinder dies genialen Bräute-klau-Konzepts.
  Außerdem der Imitator mit geklauter Braut.
 Ein Opfer, auf dem Weg nach oben.

Farbvergleich

Hui, mir ist es gelungen die kleinen, quirrligen Biester zu fotografieren, um einen Farbvergleich darzustellen.
Hier zweimal die dunklere Farbvariante.
Und zweimal die hellere

Dienstag, 18. Januar 2011

Azurblauer Baumsteiger (Dendrobates tinctorius azureus)

Größe:                                                      bis 4cm
Geschlechtsunterschied:                            Männchen kleiner und schlanker, außerdem herzförmige, größere   
                                                                Fingerkuppen
Toxine:                                                     wenig geiftig
Herkunft:                                                  Surinam

Temperatur:                                              tagsüber: 25 - 28 °C
                                                                nachts: 21 - 22 °C

                                                                Wasser: ca 21°C

Luftfeuchtigkeit:                                        80 - 90 %
Beleuchtung:                                             10 - 12 Stunden
Regenzeit:                                                 Mai - Juli, August - Dezember


Ein wunderschöner und zugleich der Einzig fast komplett blau gefärbte Frosch. Und ich besitze ihn endlich. :')
Aaaaaah, traumhaft. X3 Und genau das ist und war immer das Problem des Azureus, was passiert mit schönen Tieren, sie werden in Massen eingefangen und verkauft und da es diesen Frosch in einem kleinen Gebiet Surinams gibt, wurde er dadurch noch seltener. Heute dürfen nur noch Nachzuchten ver- und gekauft werden. Das schützt nicht nur den Frosch, sondern ist auch für den Halter empfehlenswerter. Wildfänge des Azureus sind bei Weitem nicht so robust wie die Nachzuchten, außerdem besteht immer die Gefahr, dass diese Tiere von Krankheiten und Parasiten befallen sind, mehr als bei Nachzuchten. 
Der Dendrobates tinctorius azureus ist, wie schon erwähnt, von der Grunfarbe blau, welches verschiedene Farbtöne haben kann. Wie oben zu sehen von hellblau bis zu einem dunkleren Ton. Die Beine sind fast immer dunkler gefärbt. Über Kopf und Rücken der blaue Grundton von schwarzen Sprenkeln durchsetzt.
Bei dieser Froschart sind die Weibchen etwas aggressiver und sollten, wenn mehrer in einem Terrarium gehalten werden, gut beobachtet werden. Daher sollte es auch nicht zu klein sein, viel Platz ist wichtig! Vom Charakter her kann man sagen, dass diese Frösche ziemlich individuell sind, also wirklich alle einen eigenen Charakter haben, was auch wieder sehr interessant ist. Natürlich kann man das bei jedem Tier sagen, aber bei den Azureus ist es wirklich außergewöhnlich gut zu beobachten. In der Woche, in der ich jetzt meine kleinen Dendrobaten habe, kann ich schon jedem einen eigenen Charakter zuschreiben, theoretisch könnte ich ihnen so auch Namen geben. ^^ 
Zur Zucht kann ich noch nicht wirklich viel sagen, aber der Züchter sagte mir, dass es bei den richtigen Haltungsbedingungen kein Problem sein sollte. Ich sollte am besten mir Dendrobatenlegehäuschen anschaffen, da diese wohl wirklich gut angenommen werden. 
In diesem Fall kümmern sich sogar beide Elternteile um die Jungen und transportieren sie zum Wasser, allerdings ist die Anzahl der Eier eher gering. Bis zu 15 Eier werden abgelegt, im besten Fall und die Jungtiere brauchen selbst auch relativ lange, bis sie die Geschlechtsreife erlangen. Es dauert ungefähr 1 1/2 Jahre, also brauchen meine kleinen noch ein bisschen.